Hallo Markus,
die meisten Epoxydharze neigen mehr zur Vergilbung als PUR-Harze.
Die Ursache der Ablösungen der Versiegelung wird dagegen eher vom Estrich ausgehen. Ein CAF-C25-F4 hat als Sichtboden eine unzureichende Festigkeit. Die Haftzugwerte liegen oft unter 1 N/mm².
Fast alle CAF-Estriche müssen angeschliffen werden, um ausreichende Haftzugwerte zu erhalten. Ein CAF-C25-F4 ist für einen Sichtboden von der Oberflächenhärte her zu weich.
Zitat:
weil ein Vertreter der Fa. Remmers meinte, dass PU auf Anhydrit keine so tolle Idee sei, da nicht dampfdiffusionsoffen.
Es gibt durchaus diffusionsoffene PUR-Systeme. Zum anderen entscheidet die Restfeuchte im Estrich, ob ein geschlossenes System aufgebracht werden kann oder nicht. Wenn der Estrich also beim Autrag der Versiegelung/Beschichtung eine Restfeuchte von 0,3 Masse-% hatte, und keine Feuchte aus dem Untergrund nachstoßen kann, so kann auch mit geschlossenen Systemen gearbeitet werden. Wobei wir allerdings auch immer offene Systeme verwenden.
Zitat:
Stimmt es, dass Böden wie Ardex, Azzurit etc. sehr weich sind? Wir haben 3 Kinder, der Boden sollte also was aushalten....
Pandomo hat immerhin noch eine Druckfestigkeit von 30,00N/mm2, ist also fester als Dein Estrich.
Azzurit liegt nochmals um einiges höher, ist meines Wissens nach aber auch steuerbar.
Zitat:
Der Estrich selbst (trotz der mangelhaften derzeitigen Beschichtung) hat sich als sehr wiederstandsfähig erwiesen. Das Problem scheint sich also auf die mangelhafte Beschichtung zu beschränken.
Diese Meinung kann ich bei Deinem vorhandenen Estrich so nicht teilen. Was aber nicht heißen muss, dass nicht doch bei der Versiegelung auch Fehler gemacht wurden. Das lässt sich aber von hier aus nicht beurteilen.